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15.11.2016

Open Flair 2017 – die nächsten Acts!

IN EXTREMO, JORIS, ANTI-FLAG, KYLE GASS BAND, WATSKY, HEISSKALT, MAECKES, VON WEGEN LISBETH, VERSENGOLD, THE PROSECUTION, SMILE AND BURN, DER FALL BÖSE, VAN HOLZEN

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Nach RISE AGAINST, ALLIGATOAH, HEAVEN SHALL BURN, BLUES PILLS, THE AMITY AFFLICTION und anderen können wir Euch heute die nächsten tollen Live-Acts für das Open Flair Festival 2017 präsentieren. Und das war natürlich noch längst nicht alles:

Voraussichtlich am 15. Dezember geben wir weitere Bands bekannt – darunter mindestens zwei kapitale Kracher für die erste Zeile!

IN EXTREMO
Ein kleiner biographischer Rückblick in großer Vorfreude: Mit ihrem 2008er Album „Sängerkrieg“ hatten sie erstmals in ihrer bereits 1995 begründeten Karriere die Spitze der deutschen Charts erreicht – und dabei niemand geringeres als Madonna vom ersten Platz gefegt. Drei Jahre später wiederholten In Extremo diesen Erfolg: „Sterneneisen“ schoss auf Platz 1 der Charts und verdrängte Lenas „Good News“. Auch das neue Album thronte ganz oben und Laut.de stellte fest: „Einige der metallischsten Parts der Bandgeschichte finden ihren Weg auf die Platte — ebenso einige der progressivsten. (…) ‚Quid pro quo‘ vereint alles, was In Extremo ausmacht, scheut gleichzeitig nicht vor Experimenten zurück und präsentiert die Spielmänner in absoluter Höchstform.“ Freut Euch auf eine großartige, pyrotechnisch befeuerte Rock- und Metal-Show, in der neben allerhand mittelalterlichen Instrumenten vor allem die Sackpfeifen und Uilleann Pipes immer wieder herrlich hervorstechen. Mit mächtigem Gebläse fallen sie wie Fanfaren über die Chorusparts ein.

ANTI-FLAG
Schon die Titel ihrer Alben lassen keine Zweifel an ihrer hochpolitischen Haltung. Von “Die For The Government” (1996) über „The Terror State“ (2003) bis zu „The General Strike“ (2012) haben Anti-Flag nie ein Blatt vor den Mund genommen. Als im Mai 2015 dann das jüngste Werk „American Spring“ erschien, kürte das Visions-Magazin es zur „Schönheit der Ausgabe“ und erfreute sich an „satten Pop-Melodien und eingängigen Hooklines zum Fäusterecken, die sich erst durch das grundhysterische Shouting von Justin Sane als Iro-Träger-Soundtrack entpuppen“. Und die Punk-Band aus Pennsylvania transportiere über die Texte noch immer klar und fokussiert Haltung. Bei Laut.de heißt es: „Sie machen immer noch dreckigen Punkrock, aber doch ist alles anders. So stürmisch, so vielseitig, so geschlossen und so sicher klangen Anti-Flag noch nie.“ Das Album markiere einen ausgesprochen spannenden Höhepunkt der Band-Diskographie. Ohne Zweifel: Die US-Punks sind in bester Verfassung und werden es auf dem Open Flair 2017 fachgerecht krachen lassen.

JORIS
So schnell kann es gehen: Noch Anfang des Jahres 2015 kannte ihn nur ein kleiner Kreis Eingeweihter, dann erschien die Single “Herz über Kopf” und seitdem ist Joris in aller Munde. Die Single hat mittlerweile Platinstatus, das Album “Hoffnungslos Hoffnungsvoll” stieg auf Platz 3 der Charts ein und wurde mit Gold ausgezeichnet. Man habe entgegen der heutigen digitalen Welt komplett auf analogen Sound gesetzt und einen sehr erdigen und roughen Sound erschaffen, in dessen Gewand sich Joris Stimme besonders wohl fühle, heißt es im Pressetext: „Es ist schon außergewöhnlich, wie viel der Mann drauf hat: Er singt, spielt Gitarre, Klavier, Schlagzeug, schreibt Texte, komponiert und produziert sogar selbst mit. Joris weiß einfach ganz genau, was er will.“ Bei den Echo-Verleihungen 2016 gewann der Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist gleich drei Preise und zeigte damit, dass bei solcherlei Veranstaltungen manchmal tatsächlich tolle Musik ausgezeichnet wird. Seine Tourneen führen regelmäßig durch ausverkaufte Häuser, er ist nominiert für die 1LIVE Krone 2016 als bester Live-Act und wir sind uns sicher, dass Joris und seine Band auch beim Open Flair restlos begeistern werden.

KYLE GASS BAND
Beim Visions-Magazin wurde er bereits 2015 als „bessere Hälfte von Tenacious D“ verehrt. Wenn Kyle Gass nicht mit Jack Black unterwegs oder als Schauspieler aktiv ist, widmet er sich seit 2011 seinem eigenen Seitenprojekt. In der Kyle Gass Band versammelt der umtriebige Mittfünfziger unter anderem John Konesky und Mike Bray, die beide ebenfalls bei Tenacious D mitmischen – der eine sowohl live als auch im Studio als E-Gitarrist, der andere als der sagenhafte Support-Act Sasquatch. Mit dem Bassisten Jason Keene und Schlagzeuger Tim Spier im Rücken lassen die drei mit ihren Stimmen und Gitarren den guten alten Classic Rock neue Blüten treiben. „Mein lieber Fuchs, klingt das gut“, schrieb das Slam-Magazin über das Debütalbum: „Wunderbare Harmonien treffen auf groovige Riffs und (…) Mike Brays Stimme passt einfach perfekt dazu.“ Mit dem neuen Studiowerk „Thundering Herd“ kehrt die Kyle Gass Band zwei Jahre nach ihrer Open Flair Premiere zurück nach Eschwege.

WATSKY
Was? Wie? Vorhang auf für Watsky! Bereits vor ziemlich genau zehn Jahren wurde er von der US-amerikanischen Kunstinitiative Youth Speaks zum Grand Slam Poetry Champion gekürt und 2010 schrieb dann das HipHop-Magazin The Source: “Sein Name ist George Watsky. Er ist blass. Er ist talentiert. Er rappt sehr schnell. Und er lässt das Internet durchdrehen.“ Sein Youtube-Kanal zählt annähernd eine Million Abonnenten und viele seiner Videos haben Aufrufzahlen im hohen siebenstelligen Bereich. Er ist in legendären Häusern wie dem Apollo Theater und dem San Francisco Opera House aufgetreten, nahm 2013 an der Vans Warped Tour teil und war nach der Veröffentlichung des 2014er Albums „All You Can Do“ mit seiner Band in Nordamerika, Europa und Australien unterwegs. Im August 2016 ist sein neues Album „X Infinity“ erschienen und wir freuen uns sehr, dass er im August 2017 erstmals beim Open Flair zu erleben ist.

HEISSKALT
Dass sie keine Genre-Grenzen in den Köpfen tragen, haben Heisskalt bereits 2013 bewiesen – mit ihrer herrlich eigenständigen Coverversion der Elektro-Hymne „Der Mond“ von Moonbootica feat. Jan Delay. Über das 2014 veröffentlichte Debütalbum „Vom Stehen und Fallen“ hieß es dann bei Laut.de, es sei hochkomplex und detailverliebt – „ein impulsives Noiserock-Paket mit reichlich Ecken und Kanten, das alles auffährt, was es braucht, um einen siffigen Kellergewölbe-Club voller umherfliegender Jutebeutel, schwitzender Leiber und geballter Jugend-Fäuste so richtig in Wallung zu bringen“. Als im Sommer 2016 dann das neue Album „Vom Wissen und Wollen“ erschien, jubelte dasselbe Magazin über einen „mehr als würdigen Nachfolger (…). Straighte Drums und innovative Akkorde packen den Zuhörer mit dem ersten Ton (…). Die Songstrukturen sind dynamisch, der Sound atmosphärisch und die Melodie bleibt dabei nicht auf der Strecke.“ Mit ihren energetischen Rocksongs erster Klasse und ihrer Live-Energie haben Heisskalt bereits 2015 auf der Seebühne schiere Funken geschlagen.

MAECKES
“Tilt“ sei das Gefühl, wenn nichts mehr geht. „Tilt“ sei der Moment, in dem die Kugel im Flipper unbeeinflussbar nach unten rollt. „Tilt“ sei die Ohnmacht. Und „Tilt“ sei auch das Gefühl, wenn man die gesittete Haltung aufgibt und völlig ausflippt. Der offizielle Pressetext von Maeckes liefert viele Erklärungsansätze für ein Album, das tatsächlich vieles, aber unter dem Strich einfach nur eines ist: ein richtig gutes Album. Der Produzent und Rapper ist seit Jahren in verschiedenen Konstellationen (Maeckes & Plan B, Die Orsons) aktiv, doch „Tilt“ sticht aus der Diskographie funkelnd und faszinierend hervor. Selbst der Spiegel nahm Notiz, zog in einer Rezension gewagte Vergleiche zu Eminem und Tim Benzko und hörte ein „wohltuendes HipHop-Programm, das eben nicht auf öde Authentizitätsbehauptungen setzt, sondern auf ein amüsantes Pop-Vexierspiel. Slim Shady aus Schwaben.“ Und Maeckes live mit Band, so der Pressetext, ist „ein Nasenbruch, den man nicht so schnell vergisst“.

VON WEGEN LISBETH
Sie selbst bezeichnen ihre Musik als Indie-Pop. Größtenteils wohl, weil sich dahinter alles verbergen könne: „Wie soll man deutschsprachige Musik denn auch nennen, zu der neben der klassischen Gitarre-Schlagzeug-Bass-Instrumentierung auch ein Regenbogenachttästler (buntes Metallophon, empfohlen ab drei Jahren), ein japanisches Omnichord (elektrische Harfe, Wert 2,50€) oder eine Steeldrum (vergleiche: chinesische Wokpfanne) gehört? Dazu die feinsinnigen Texte von Sänger Matze, stets irgendwas zwischen bitterer Ironie, Großstadtmelancholie und brutaler Punchline. Außerdem immer entlarvend pointiert – und natürlich immer über Mädchen.“ Trotz Major-Label-Vertrag entwerfen Von Wegen Lisbeth ihre Videos, Bühnenbilder und T-Shirts am liebsten immer noch selbst: „Alles beim Alten also. Immer noch handgemachte Musik. Und definitiv immer tanzbar.“ Oder wie es im Intro-Magazin heißt: „Fünf junge Berliner finden die stilistische Mitte aus AnnenMayKantereit und Bilderbuch und feiern funky Indie-Pop.“

VERSENGOLD
Sie sind mittlerweile seit über zehn Jahren unterwegs und längst mehr als ein Szene-Geheimtipp unter Folk- und Mittelalterfans. Von 2012 bis 2014 vervierfachen sich die Besucherzahlen auf ihren Clubtouren, die „Versengold-Folknächte“ im Herbst und Winter 2014 waren zum Teil Monate im Vorfeld restlos ausverkauft und das Album „Zeitlos“ stand im Sommer 2015 auf Platz 22 der deutschen Charts. „Voller doppelter Böden, Metaphern und blumigsten Sprachbildern zählen die Texte vermutlich zum Besten, was die deutschsprachige Populärmusik zu bieten hat. Versengold erinnern an die besten Momente von Schandmaul oder Saltatio Mortis und übertreffen die beiden namhaften Konkurrenten stets noch um mindestens eine zusätzliche Deutungsebene“, heißt es auf metal.de. Doch wer die sieben Bremer auf lyrische Raffinessen reduziert, hat Versengold wohlmöglich noch nicht live erlebt. Mit druckvoll brodelndem Folk und ihrer mitreißenden Bühnenpräsenz haben sie auch auf ihren jüngsten Touren regelmäßig für ausverkaufte Häuser gesorgt.

THE PROSECUTION
„You guys sound great“, sagte Dicky Barrett von The Mighty Mighty Bosstones über die achtköpfige Band aus Bayern und verewigte sich mit einem Gesangsbeitrag auf dem 2013er Album „At The Edge Of The End“. Zwei Jahre später konnten The Prosecution wieder eine internationale Größe für einen Gastbeitrag gewinnen. Und auch dieser, nämlich Chris #2 von Anti-Flag, bedankte sich voller Anerkennung: “Sounds amazing! Thanks for letting me be a part of it!” Über das aktuelle Album „Words With Destiny“ heißt es im Pressetext: „So reihen sich Metal-Riffs neben Hardcore Breakdowns ein und flankieren Off-Beat Two-Tone Rhythmen, die mit Bläsern verfeinert und von Klargesang und Shouts abgerundet werden. (…) Zwölfmal druckvoll produzierter Punk-Rock mit Bläsern und Off-Beat-Attacken mitten auf die Zwölf.“

SMILE AND BURN
Smile And Burn wurden von der Musikpresse schon das eine oder andere Mal mit Vergleichen zu den Beatsteaks bedacht und die sind wahrlich nicht allzu weit hergeholt. Anlässlich des 2014er Albums „Action Action“ etwa stellte das Ox Fanzine die Band „ganz klar auf eine Ebene mit den Donots und den Beatsteaks“, derweil auch bei BurnYourEars festgehalten wird: „Wer melodischen Pop-Punk mit Emo/Indie-Kante, aber ohne große Klischees mag, hat hier eine der besten deutschen Bands vor sich – schaut sie euch live an!“ Und ganz ähnlich heißt es auch bei Stageload: „Extrem abwechslungsreich und verspielt präsentieren sich die Berliner in Bestform. (…) Vor allem die großartigen Live-Qualitäten sollte man sich nicht entgehen lassen, falls die Chance auf einen Konzertbesuch besteht.“ Bleibt uns zu sagen: Sie besteht – im August beim Open Flair mit dem neuen Album „Get Better Get Worse“ (V.Ö.: 03.02.2017).

DER FALL BÖSE
Alles begann vor ziemlich genau zwanzig Jahren mit „einem der schlimmsten Machwerke der deutschen Filmgeschichte“, wie der Pressetext rückblickend schonungslos eröffnet. Die damals noch unbenannte Band sollte den Soundtrack zu „Der Fall Böse“ beisteuern und aufgrund des schmalen Budgets gleich auch noch sämtliche Rollen übernehmen. Der Film floppte grandios, doch die Musik blieb. 650 Shows in zehn Ländern auf drei Kontinenten später hat die Band aus St. Pauli im Oktober das mittlerweile siebte Studioalbum veröffentlicht. „Phönix Baby!“ heißt es und verspricht einen spannenden Stil-Crash aus analogem Sound und elektronischen Big-Beat-Einflüssen. Der Fall Böse hat sogar Einzug in die Literatur erhalten: Das Buch "Rock ’n’ Roots: Das Who Is Who der Hamburger Musikszene“ beschreibt den Stil als „individuellen Crossover aus Jazz, HipHop, Rock, Soul und Funk“ und attestiert zudem eine „extrem tanzbare Live-Performance“.

VAN HOLZEN
Das blutjunge Trio aus Ulm läutet mit der Debütsingle „Nackt“ laut Pressetext den nächsten Evolutionsschritt innerhalb der deutschen Musiklandschaft ein. Das scheint reichlich hochgestochen, wurde aber mittlerweile von einer 5-Song-EP solide untermauert. Vom Visions Magazin werden Van Holzen musikalisch „zwischen dem bassigen Alternative Rock von Royal Blood, den härteren Momenten von Biffy Clyro und dem unterschwelligen Sex von Queens Of The Stone Age eingeordnet und der bandeigene Pressetext ergänzt: „Sexy, eigenständig, dreckig, kraftvoll und handgemacht – alles nur nicht glatt gebügelt. (…) Ihre Musik ist wie das Leben: Spannend, echt, macht Lust auf mehr und man muss es live erfahren.“ 2017 sind Van Holzen mit ihrem Debütalbum “Anomalie” unterwegs.

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